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Sieht man mal von den Sonderabfüllungen ab, die gelegentlich erscheinen und relativ schnell im regulären Handel ausverkauft sind, gibt es von Cragganmore eigentlich nur zwei Abfüllungen, die regelmäßig erhältlich sind und die Standard Range bilden. Der Cragganmore 12 Jahre und die Distillers Edition. Für die Distillers Edition wird der Cragganmore Whisky zunächst in Refill-Fässern aus amerikanischer und europäischer Eiche gereift. Der zweite Reifungsprozess findet in abgelagerten Port- und nachgekohlten Fässern amerikanischer Eiche mit stark nachgekohlten neuen AO-Enden statt.

Download: Liste der Cragganmore Distillers Edition

Offizielles Geschmacksprofil (Malts.com) Aroma: Weich im Gefühl und komplex. Sofort süßlich, weinig und fruchtig, dann dichter und mysteriöser, später mit einem Hauch von Rauch. Körper: Leicht bis mittelschwer. Geschmack: Fest und leicht ölig in der Textur, anfänglich süß und weich am Gaumen, mit saftigen Anklängen von Wein und Früchten. Die Süße wird schön durch leichte Holzwürze und einen rauchigen Unterton ausbalanciert. Abgang: Mittellang, prickelnd und trocken, dabei immer noch appetitlich würzig; das Eichenholz verweist auf Vanille und schließlich auf Kakao.

Cragganmore - Distillers Edition

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Bis zur Distillers Edition 2009 (abgefüllt 2021) war das Design aller bisher veröffentlichten Abfüllungen unverändert. Auf der Schachtel und auf dem Halsetikett der Flasche steht deutlich in welchem Jahr der Single Malt destilliert und abgefüllt wurde. Beispiel: Die Distillers Edition 1998, abgefüllt 2011 (Bild oben). Das gilt im Übrigen für alle Abfüllungen, egal ob 70cl, 75cl oder 1-Liter.
Seit der Abfüllung 2022 (destilliert 2010 ?) hat sich das Design farblich deutlich verändert. Das Jahr der Destillation und das Jahr der Abfüllung sind nicht mehr zu finden. Warum - es könnte sein, dass nicht mehr genügend 12-jährige Fässer zur Verfügung stehen, um die Distillers Edition wie bisher zu produzieren, sodass man auch auf jüngere Fässer zurückgreifen muss, was man aber nicht auf die Abfüllung schreiben will. Mal sehen, ob sich das in einem Tastingvergleich bemerkbar macht.

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Cragganmore Distillers Edition

Sieht man mal von den Sonderabfüllungen ab, die gelegentlich erscheinen und relativ schnell im regulären Handel ausverkauft sind, gibt es von Cragganmore eigentlich nur zwei Abfüllungen, die regelmäßig erhältlich sind und die Standard Range bilden. Der Cragganmore 12 Jahre und die Distillers Edition. Die Distillers Edition ist - wie auch bei einigen anderen Diageo Brennereien auch - eine Standardabfüllung, die nach der regulären Reifezeit für ein paar weitere Monate einer Nachlagerung unterzogen wird. Bei Cragganmore werden ausgesuchte Fässer des 12-jährigen Malt (gelegentlich auch mal etwas ältere) für mindestens 3 Monate in Fässern nachgereift, die zuvor Portwein enthielten. Ob es sich bei den Portwein Fässern um erst-, zweit- oder gar drittbefüllte Fässer handelt, ist nicht bekannt. Eine Mischung aus allem kommt der Sache wohl am Nächsten. Ähnliches gilt für die ausgesuchten Fässer der Standardabfüllung, die dann in die Nachreifung kommen. Ausgesucht kann besonders gute Fässer bedeuten, aber auch minderwertige Fässer, die man durch eine Nachreifung aufwerten will. Aber denken wir da mal positiv und unterstellen Diageo keine bösen Absichten. Auf jeden Fall ist die Distillers Edition des Cragganmore ebenfalls ein klasse Single Malt, der durch die Nachreifung in ex Portweinfässern nochmal an Komplexität und Tiefe gewinnt. Aroma: Süß und fruchtig, mit leichtem Rauch und Malz. Geschmack: Komplex und süß, mit Noten von Rauch und Frucht. Im Hintergrund Malz und Eiche. Abgang: Mittellang und trocken, mit Eiche und süßen Noten von Banane, Vanille und Kakao. Fasstyp: Bourbonfässer und Nachreifung in Portweinfässern.

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Bis zur Distillers Edition 2009 (abgefüllt 2021) war das Design aller bisher veröffentlichten Abfüllungen unverändert. Auf der Schachtel und auf dem Halsetikett der Flasche steht deutlich in welchem Jahr der Single Malt destilliert und abgefüllt wurde. Beispiel: Die Distillers Edition 1998, abgefüllt 2011 (Bild oben). Das gilt im Übrigen für alle Abfüllungen, egal ob 70cl, 75cl oder 1-Liter.
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Seit der Abfüllung 2022 (destilliert 2010 ?) hat sich das Design farblich deutlich verändert. Das Jahr der Destillation und das Jahr der Abfüllung sind nicht mehr zu finden. Warum - es könnte sein, dass nicht mehr genügend 12-jährige Fässer zur Verfügung stehen, um die Distillers Edition wie bisher zu produzieren, sodass man auch auf jüngere Fässer zurückgreifen muss, was man aber nicht auf die Abfüllung schreiben will. Mal sehen, ob sich das in einem Tasting Vergleich bemerkbar macht.
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